Austria Triathlon Podersdorf Teil 1 - He did it again!
Andi Fuchs did it again! Zum dritten Mal in Folge holt sich unser Ausnahmeathlet Andreas Fuchs den Sieg des Austria Triathlons in Podersdorf und verteidigte somit zum zweiten Mal seinen österreichischen Staatsmeistertitel auf der Langdistanz! Im diesem Teil des Podersdorf-Berichts widme ich mich dem alten neuen Staatsmeister Andreas Fuchs, der bei diesem Rennen mit Hawaii-Atmosphäre wieder sein Können unter Beweis stellte und den Hattrick perfekt machte!
Neben den Tschechen Petr Vabrousek, dem Lokalmatador Robert Lang und dem heuer wieder starken Alexander Frühwirth sorgte auch der junge Ironman-Profi Max Renko schon im Vorfeld für Spannung im Spitzenfeld. Für noch mehr Spannung sorgte allerdings das Wetter. Nach den Spitzenwerten von 37°C wurde bereits bei der Wettkampfbesprechung am Tag vor dem Start darauf hingewiesen, das mit einem Neoprenverbot zu rechnen sein wird. So war es dann auch. Mit knapp 26°C Wassertemperatur wäre es ohnehin eine Qual gewesen, mit Neo zu schwimmen.
Mit einer eindrucksvollen Schwimmzeit von 56:13min stieg Andi gemeinsam mit der Gruppe der Favoriten aus dem Wasser und setzte einducksvoll den Grundstein für ein erfolgreiches Rennen.

Auf dem Rad fuhr Andi mit gewohnter Stärke die 4x45km wieder in konkurrenzlos schnellster Zeit von 4:22:15! Bei Temperaturen um die 30°C presste er mit einem Schnitt von 41,23km/h über 180 brettlebenene und windige Kilometer. Dementsprechend schnell ging er in Führung und baute diese im Laufe der gesamten Strecke weiter aus.
Das eine Radstrecke ganz ohne anstengende Anstiege, schnellen Abfahrten und technischen Raffinessen dennoch nicht so einfach ist, wie sie sich anhört mussten selbst die Herausfoderer Robert Lang und Max Renko einsehen. Beide scheiterten an der Einfachheit der Strecke, die viel mentale Härte forderte.
Beim Wechsel auf die Laufstrecke hatte Andi bereits knapp 18min Vorsprung auf Petr Vabrousek und ließ sich unter Hawaii-Ähnlichen Bedingungen den Sieg nicht mehr nehmen. Nach einem äußerst heißen Marathon (3:26:08) kam Andi Fuchs überglücklich ins Ziel: „Unglaublich, es war so schwer heute. Meine Vorbereitung auf dieses Rennen ist heuer nicht optimal verlaufen. Ich habe das im Vorfeld etwas heruntergespielt, aber meine Beinhautentzündung im Frühsommer und einige andere Faktoren haben mich etwas in der Vorbereitung behindert. Aber ich wusste, dass ich im Schwimmen und Radfahren und vor allem mental sehr stark bin. Das war heute ein Sieg des Kopfes“.
Auch wenn Er an diesem Wochenende bereits zum dritten Mal in Folge als Sieger durch den Podersdorfer Zielbogen gelaufen ist, konnte jeder einzelne Zuschauer erkennen, das es für Ihn wieder ein einzigartiges und emotional ergreifendes Erlebnis war, sich im Ziel von den tobenden Zuschauern und Fans feiern zu lassen.
Andi mit dem Zweitplatzierten Alexander Frühwirth
Zitat Max Renko:
"Andi wollte den Sieg mehr als alle anderen, und ich hab mich riesig gefreut, ihn anfeuern und gewinnen sehen zu können. Seine Entschlossenheit war der Schlüssel zum Erfolg. Auf der Fahrt heim fiel mir ein netter Spruch zu Dave Scott ein. Damals, als er jährlich bei der WM auf Hawaii den Nimbus des Unantastbaren bestätigte, sagte man über ihn: Dave Scott kann man überall schlagen – außer auf Hawaii. Heute war Fuxi Dave Scott, und Podersdorf sein Hawaii. Schade, dass es nicht zum Iron War beim Laufen gekommen ist."
Nichts würde dieses Zitat mehr unterstreichen, als folgendes Beispiel seiner Entschlossenheit. Bereits Wochen und Monate vor dem großen Show-Down fährt Andi Fuchs mehrmals ins 200km entfernte Podersdorf, um auf der Originalstrecke zu trainieren. Auf einen der letzten Trainingsfahrten wurde Er von der Polizei mit Blaulicht (!) von der Straße geholt, weil er in Illmitz zu schnell gefahren ist und einige PKWs überholt hat! Andi's Begründung, sich unter realen Bedingungen auf das Rennen vorzubereiten ließ der Beamte in blau aber nicht gelten. Zwei Tage später kam auch schon Post von Vater Staat ins Haus. Bittere Ausbeute der Trainingsfahrt:
- €120,- Strafe für zu schnelles Fahren im Ortgebiet
- € 70,- Strafe, weil Er nicht sofort angehalten hat. Fahrerflucht!
Darauf ein PROST!
Im Ziel die verdiente Erdinger-Dusche
An diesem Wochenende war das aber nicht der einzige Erfolg unseres Vereins. Mit insgesamt 17 Athleten waren wir heuer in Podersdorf so viele, wie noch nie. Neben der gewonnen Vereinsmeisterschaft hatten wir auch noch viele weitere Gründe zu feiern. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt's in Kürze. Stay tuned!
(Fotos: Finisher Magazin)
UPDATE: Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich diese skurrile Straftat quer über sämtliche Medien. Während die Kronen Zeitung, Kleine Zeitung, die englische Mirror, das Hitradio Ö3 (zum Interview) und sogar der ORF (Hier gehts zum Video) und ATV (Hier gehts zum Video) darüber berichten, hat sich der Veranstalter des Austria Triathlon Podersdorf bereit erklärt den gesamten Betrag der Strafe zu bezahlen, wenn die Berufung abgelehnt wird.
Im Namen von dertriathlon.com Fürstenfeld möchten wir uns dafür bedanken.










Kommentare
für das können die dich strafen?
weil vom ringkogel runter nach penzendorf is vor ner schule ne 3o-er zone, und da bin ich ca 65-7o runtergfahrn, kiwara ham nur gelacht und gmeint das is heute rekordgeschwind igkeit und i sui wieder weiterfoahn... haha
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