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Triathlon Gösselsdorf
Nachdem ich in Kärnten gute Wettkampferfahrungen gesammelt habe und beim Gösselsdorfer Triathlon 25-jähriges Jubiläum gefeiert wurde, entschied ich mich kurzfristig für den Start, gemeinsam mit meinem Trainer, den Peitschenknaller Mag. Johann Lindner himself, der im Jahre 94 dort schon mal gewonnen hat.
Obwohl es zwei unterschiedliche Wechselzonen an verschieden Orten gab und eigentlich alles erstmal etwas unübersichtlich war, habe ich mich in der netten familiären Atmosphäre sofort wohl gefühlt. Alles war super Beschrieben und man merkte sofort die jahrelange Erfahrung der Organisatoren.
Geschwommen wurde im Gösselsdorfer See. Gerade aus von einem Ufer zum Andern und ohne Neo. Für mich also beste Vorraussetzungen für einen guten Start in einen erfolgreichen Wettkampf. Tja, denkste... Ich startete mittig und wollte mir den schnellsten Schwimmer als Wasserschattenspender suchen. Zwar hab ich -ganz ohne Schlägereien- gleich jemanden gefunden, aber bereits nach der Hälfte der Strecke war er weg. Ich bin mir nicht ganz sicher woran es gelegen hat. Wahrscheinlich bin ich nicht ganz gerade aus geschwommen. Den Rest der 500m-Schwimmstrecke bin ich dann als Führender der zweiten Gruppe allein zu Ende geschwommen. Gemeinsam mit Philipp Tichy stieg ich nach 8:34min als 8. aus dem Wasser.
Schwimmen macht auch ohne Neo Spaß
Gemeinsam mit der Verfolgergruppe ging es dann auf der 32km langen, doch sehr hügeligen, Radstrecke voll zur Sache. Der Druck auf dem Pedal war von Anfang an ziemlich groß. Das Tempo der Gruppe war einfach der Wahnsinn. Ich hatte ganz schön zu tun, um drann zu bleiben. Aber bereits nach wenigen Kilometern überholte mich Christoph Schlagbauer, der an diesem Tag die schnellste Radzeit gefahren ist. Anfangs versuchte ich noch drann zu bleiben, aber bei den Anstiegen war er einfach etwas schneller und ich musste ihn ziehen lassen. Mit einem knappen 41er-Schnitt gings in die zweite, noch sehr leere Wechselzone (ach, wie geil).
Es muss nicht immer ein Aero-Helm sein!
Mit dem Wissen, die Beine durch den äußerst schnellen Radsplit etwas in Mitleidenschaft gezogen zu haben ging ich dann auf die 7km lange Laufstrecke. Wie jeder weiß, habe ich beim Laufen die meisten Probleme. Vor allem bei einem Triathlon. Für gewöhnlich plagen mich dann immer arge Krämpfe und Schmerzen. Doch bereits nach dem ersten Kilometer gings mir blendent! Keine Schmerzen, keine Krämpfe und lockere Beine. Mit dieser Situation war ich völlig überfordert. Aber ich habs genossen. Bis KM4 bin ich dann schon schnell, aber dennoch ziemlich kontrolliert gelaufen. Ab dann kam der 800m lange, sehr steile Anstieg, den ich relativ gut verkraftet hab. Von dort an hab ich alles gegeben, was meine langen Haxn noch her gegeben haben. Es war schon sehr hart, aber einfach obergeil! Laufen ohne Krämpfe. Einfach genial...
Fast in die falsche Richtung gelaufen!
Diesen Umstand habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit der perfekten Mundl-Pose zu verdanken. Mit der neuen Position liegt mein ganzer Oberkörper komplett ruhig am Auflieger und verbraucht weder viel Energie, noch zwickt er mir irgendwelche Innereien ein.
Mit einer Laufzeit von 32:40min (inkl. T2) bin ich deshalb sehr zufrieden. Mit einer Gesamtzeit von 1:29:52 wurde ich Dritter in der Klasse U23 und Gesamt 29er von knapp 400 Teilnehmern.










Kommentare
super tolle Leistung!!
Ja leider war Wellenstart. Drum musste ich mir immer vorstellen, das der Johann immer dicht drann ist ;)
Danke Leute
Jaja... der Knoten ist geplatzt! Jetzt gehts um!
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