Vienna City Triathlon

Vergangenes Wochenden zeigte sich das Wiener Wetter beim Vienna City Triathlon von seiner feuchten und windigen Seite. Optimale Vorraussetzungen für Andreas Fuchs, dem Schlechtwetterrennen besonders gut liegen. Mit nicht ganz so optimal verlaufener Vorbereitung erreichte er dennoch den 6. Gesamtrang!
Mit von der Partie waren Andreas Hahn und Thomas Wifler, welche ebenfalls ein starkes Rennen ablieferten. Andreas Hahn errang mit einer Zeit von 5:02:05min den Zweiten Platz der Klasse M-50!
Claus-Dieter Kurz musste wegen einer Reifenpanne in der vierten Runde das Rennen leider frühzeitig beeden.
| Name | Klasse | Kl-Rg. | Swim/Rg. | T1 | Bike/Rg. | T2 | Run/Rg. | Gesamt |
| Fuchs Andreas | M-35 | 2 | 0:27:56/7. | 01:36 | 2:13:58/3. | 00:55 | 1:27:19/31. | 4:11:46 |
| Hahn Andreas | M-50 | 2 | 0:38:14/125. | 02:13 | 2:41:49/97. | 01:47 | 1:37:59/94. | 5:02:05 |
| Wilfer Thomas | M-35 | 35 | 0:35:42/93. | 02:06 | 2:46:31/134. | 01:47 | 1:54:54/190. | 5:21:03 |
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Kurz Claus-Dieter |
M-40 | 0:33:19/51. | 02:04 |
Alle Ergebnisse gibt's HIER
Rennbericht von Andreas Fuchs:
Obwohl es eins meiner sportlichen Ziele ist, einmal beim Viennacitytriathlon ganz weit vorne zu landen, hab ich gewusst dass dafür meine Vorbereitung heuer wohl nicht reichen wird. Dennoch startete ich voll motiviert bei Regen oder grade wegen des Regens ins Rennen. Zu meinem Glück wurde das Rennen planungsgemäß durchgeführt, nicht wie beim Sprint davor zu einem Duathlon geändert. So fiel pünktlich um 12 Uhr auf der Copa-Cagrana der Wiener Donauinsel der Startschuss zu den 1,9km schwimmen. Durch meinen beruflich bedingten Slowenien Aufenthalt während der letzten Wochen konnte ich zumindest beim Schwimmen mit dem lokalen Triathlonverein Vorschritte machen. So konnte ich heute relativ kontrolliert den Anschluss in der ersten Gruppe halten. Auf den ersten Metern am Rad hatte ich auch schon die Führenden (bis auf Mario Fink) in Sichtweite. Kurz davor überholte mich Georg Swoboda und ich versuchte dran zu bleiben. Aber Georg war einfach zu stark, so war es im Nachhinein wohl keine gute Entscheidung die ersten 45 min mit 300Watt und 44km/h Schnitt zu absolvieren. Nach Ende der 2. Runde versuchte ich dann noch einmal meine Verfolger mit einer Attacke abzuschütteln, aber dabei hab ich mich wohl selbst abgeschossen. So wurden die letzten 1,5 der 4 Runden richtig hart. Noch dazu hatte ich aufgrund der Kälte meine 6 UltraSports Gels auch schon aufgebraucht und mir ging die Power aus.
Die letzte Runde im Schlepptau, für mich eine sehr ungewohnte Position ging aber auch irgendwie vorbei und nach einem schnellen Wechsel konnte ich aus erster Verfolger von Georg (der kurz später das Rennen aufgab) auf die Laufstrecke gehen, aber meine Führung hielt nicht lange. Nach 3km hatte ich erstmals beim Laufen mit Krämpfen zu kämpfen (Energie und Natrium mangel). Nach ein paar Dehnungsübungen gings halbwegs weiter zur Labestelle. Mit Hilfe einiger überrundeter Athleten, an dessen Fersen ich mich heftete, gingen dann auch irgendwann die 5 Runden vorbei und so kam ich erledigt aber glücklich als 6er das Ziel, da ich heute schon einige Male daran zweifelte hab es überhaupt zu schaffen. Es war wieder mal toll in der Spitzengruppe vertreten gewesen zu sein auch wenn die Aktion dort etwas zu viel war für mich, bin ich froh es gewagt zu haben.
Wie Max Renko schon sagte: lieber mit wehender Fahne untergehen als es nicht versucht zu haben. Gratulieren will ich vor allem Robert Lang der heute unglaublich stark war.
So und nun bin ich richtig motiviert, schließlich hab ich auch letztes Jahr mit einen enttäuschenden Rennen auf der Donauinsel die Wende eingeleitet!










Kommentare
Gruß
CD
Ich wusste nicht, was der Hintergrund deines Ausstiegs war und wollte deshalb mal nix davon schreiben. Kanns aber gerne ergänzen!
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